MQL55 TUTORIAL DEUTSCH – FORTGESCHRITTENER WPR EXPERT ADVISOR

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Das was hier so schön handelt, das ist ein Expert-Advisor für den Williams-Percent-Range Indikator. Es handelt sich dabei um einen Oszillator, der auch im MetaTrader enthalten ist. Man sieht, dass diese blaue Linie hier ständig hin und her wechselt. Es gibt einen Bereich oberhalb dieser gestrichelten Linie und einen Bereich unterhalb der anderen gestrichelten Linie. Und wann immer dieser Bereich überschritten wird, haben wir entweder einen Kauf- oder ein Verkaufssignal. Das führt dann hier oben zu Cashflow positiven Ergebnissen in diesem Fall und wir möchten uns jetzt anschauen, wie wir einen Expertadvisor in Mql5 programmieren können, der in der Lage ist diesen Williams Percent Range Oszillator automatisch zu handeln. Um das zu tun klicken wir hier oben im MetaTrader auf diesen kleinen Button oder drücken die F4-Taste, um den Meta-Editor aufzurufen. Und im Meta-Editor erstellen wir uns ein Einstiegsmodul mit dem Namen „Checkentry_WPR.mq5“ dieses Einstiegsmodul wird später dann in unserem Hauptmodul importiert und da wir unser Signal über eine Funktion Checkentry holen, erstellen wir hier im ersten Schritt erst einmal die entsprechende Funktion. Außerdem benötigen wir eine Stringvariable, denn die wird später unser Signal aufnehmen. Darum bekommt sie auch den Namen Signal, aber zunächst einmal keinen Wert zugewiesen, denn den möchten wir später noch errechnen. Außerdem benötigen wir ein Array, das wird den Namen WPR-Array für Williams Percent Range Array bekommen. Und es soll unsere Preisdaten aufnehmen. Jetzt definieren wir mit der in Mql5 eingebauten Funktion iWPR für das aktuelle Währungspaar auf dem Chart und die auf diesen Chart eingestellte Zeiteinheit, die Eigenschaften für den WPR-Expert-Advisor. Das Ergebnis kommt in diese Definition und dieser dritte Parameter hier 14, den sieht man auch hier in diesem Fenster von dem Indikator. Und wenn man hier mit der rechten Maustaste auf Eigenschaften von Williams Percent Range klickt, dann sieht man, dass der Oszillator auf 14 Kerzen berechnet wird. Darum also hier diese 14. Gut, jetzt sortieren wir die Preise von der aktuellen Kerze an abwärts. Das macht die Funktion ArraySetAsSeries für das WPR-Array, das wir hier oben erstellt haben. Jetzt nutzen wir die Funktion „CopyBuffer“, um mit unserer WPR-Definition, die wir hier erstellt haben für den ersten Buffer mit der Nummer Null und die aktuelle Kerze Null, den Wert für drei Kerzen, darum diese drei, in unserem WPR-Array zu speichern. Und nachdem wir das getan haben, erstellen wir eine Variable vom Typ double mit dem Namen WPR-Wert und der weisen wir dann den aktuellen Wert von Kerze Null aus unserem WPR-Array zu und mit NormalizeDouble und mit dieser zwei hier, sorgen wir dafür dass unsere berechneten Werte hier nur zwei Nachkommastellen haben. Mittlerweile haben wir gleich tausend Euro brutto erreicht. Allerdings befinden wir uns hier bei der Equity gerade in einem Drawdown, der ist jetzt vorbei. Aber die Ergebnisse schauen wir uns später an. Jetzt machen wir zunächst hier einmal weiter. Denn es ist jetzt an der Zeit das Kaufsignal zu berechnen. Ein Kaufsignal entsteht immer, wenn sich die Indikator-Linie hier unten in diesem Bereich zwischen der minus 80 und der minus 100 befindet. Um das zu prüfen arbeiten wir in Mql5 mit einer If-Abfrage und fragen „Ist der WPR Wert kleiner als minus 80 und gleichzeitig größer als minus 100?“. Wenn das so ist, dann haben wir ein Kaufsignal und weisen den Wert „kaufen“ unserer Variable für das Signal zu. Natürlich gibt es auch ein Verkaufssignal. Immer wenn unser errechneter Wert größer ist als minus 20 und kleiner ist als Null, dann möchten wir verkaufen. Das wäre dann in diesem Bereich hier oben. Im letzten Schritt geben wir unser Signal noch an unser Hauptmodul zurück, das wird dann hier ausgewertet und mit Check for Tick an unser Golden Goose Trading Network übergeben. In diesem Framework sind alle diese Funktionen hier schon vorprogrammiert. Natürlich kann ich kein komplettes Framework in einem fünf bis zehn Minuten Video erklären. Darum konzentrieren wir uns in diesem Video hier ausschließlich auf den Einstieg. Jetzt kompiliere ich das Hauptmodul noch und da das ohne Fehler und Warnungen funktioniert hat, klicke ich jetzt hier oben oder drücke F4 um zurückzukehren in den MetaTrader. Stoppen wir mal unseren letzten Test. Der läuft hier übrigens immer noch und ist Cashflow positiv bei der Equity und bei der Balance. Und um das Ganze zu beschleunigen, entferne ich hier mal den Haken für die Visualisierung und in den nächsten Minuten werden wir diese ganzen Währungspaare hier einmal schnell durch handeln um zu schauen, wie die Ergebnisse aussehen. Fangen wir mit dem Australischen Dollar gegen den Kanadischen Dollar an. Hier haben wir ein Ergebnis, das positiv ist. Wir haben 209 Trades gemacht und das hat zu einem Nettogewinn von 3.357 Euro geführt. Jetzt kommt der Australische Dollar gegen den Schweizer Franken. Das sieht sehr gut aus und am Ende von diesem Test haben wir ein Ergebnis von 8.580 Euro. Folgt der Australische Dollar gegen den Yen. Auch der ist positiv und bringt sogar einen Nettogewinn von 10.443 Euro. Nächstes Währungspaar ist der Australische Dollar gegen den Neuseeland-Dollar. Diesmal kommen 2.840 Euro raus. Ich handle jetzt den Australischen gegen den US-Dollar. Auch dieser Test ist durch und wir haben 6.188 Euro netto. Testen wir den Kanadischen Dollar gegen den Schweizer Franken. Das sind diesmal 5.454 Euro. Weiter geht es mit dem Kanadischen Dollar gegen den Yen. Und hier liegen wir bei einem Ergebnis von 9.286 Euro. Das hier ist der Schweizer Franken gegen den Yen. Diesmal hatten wir einen saftigen Drawdown und genau hier würden menschliche Trader ihr Konto zumachen und den Verlust am schmerzhaftesten Punkt mitnehmen. Falls Sie sich fragen, wie diese unterschiedlichen Positionsgrößen zustande kommen: Im Framework gibt es eine Funktion, die die Positionsgröße abhängig vom aktuellen Kontostand auswählt. Falls Sie nicht wissen, was so ein Framework ist oder wie Sie eines erstellen können, dann besuchen Sie einfach meine Website. Die Webadresse wird am Ende von diesem Video eingeblendet. Zurück zum Ergebnis, das waren 4.950 Euro Nettogewinn. Fahren wir fort mit dem Euro gegen den Australischen Dollar. Der hat in diesem Fall einen Profit von 6.785 Euro erzeugt. Also geht es weiter zum Euro gegen den Kanadischen Dollar. Das dürften so 2.000 plus sein. Nun handeln wir den Euro-US-Dollar, der ist bei Tradern sehr beliebt und erzeugt im Ergebnis einen Nettogewinn von 6.184 Euro. Und unser letztes Währungspaar wird der US-Dollar gegen den Schweizer Franken. Und auch hier sind wir positiv mit einem Profit von 6.670 Euro dabei. Okay, das war es für dieses Video. Sie haben gelernt, wie man einen Einstieg für den Williams Percent Range Indikator in Mql5 erstellen kann – mit ein paar Zeilen Mql5 im MetaEditor.

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