Was ich Ihnen heute mitteilen möchte, klingt zunächst wie eine Erleuchtung. An der Börse lässt sich Geld verdienen – und der Weg dorthin ist verblüffend unkompliziert. So unkompliziert, dass man sich fragt, warum es nicht jeder tut.
Die Antwort: Sie müssen konsequent gegen Ihren eigenen Instinkt handeln. Immer.
Ihr Verstand signalisiert Ihnen zu kaufen – also verkaufen Sie. Ihr Bauchgefühl rät zum Halten – also schließen Sie die Position. Jahrelange Erfahrung sagt Ihnen, abzuwarten – also handeln Sie ohne Zögern.
Was passiert, wenn das nicht gelingt? Der Broker springt gerne ein. Ausdauernd, verlässlich und mit aufrichtigem Dank für Ihre Treue.
Broker wirtschaften nämlich besonders gut an Einsteigern – nicht weil sie es darauf anlegen, sondern weil Trading Emotionen erzeugt wie kaum eine andere Tätigkeit.
Und wer Emotionen folgt, versucht sich beim Trading vor allem gut zu fühlen. Das aber ist präzise das Gegenteil von dem, was funktioniert.
Lassen Sie mich das an einem Bild erklären. Haben Sie sich jemals gefragt, was es braucht, um einen Rückwärtssalto zu machen?
Alles Nötige bringen Sie mit: zwei Beine, einen Körper, einen Kopf. Das Problem liegt nicht am Körper – sondern daran, dass Sie mit diesem Kopf rückwärts über sich selbst drüber müssen.
Und in dem Moment, in dem Sie in der Luft sind, gibt es kein Zurück mehr. Wer auf halbem Weg die Meinung ändert, landet unweigerlich auf eben jenem Kopf.
Trading funktioniert nach exakt demselben Prinzip. Wer eine offene Position zu hinterfragen beginnt und dann zögert, holt sich den schmerzhaftesten Ausgang ab – garantiert.
Das eigentliche Problem ist also nicht das Trading selbst. Es ist die Tatsache, dass die meisten Menschen beim ersten Mal kopfüber landen. Und danach erstaunlich lange damit verbringen, sich zu fragen, wie sie eigentlich dazu gekommen sind.



